Krone Krone

Brescia, S. Maria del Carmine

Orgel in Brescia, S. Maria del Carmine

Tomaso Meiarini und Graziadio Antegnati (III) 1628-1633

Restauriert durch die Firma Mascioni 1991.

Die Orgel in Sta. Maria del Carmine entspricht geradezu exemplarisch der italienischen Orgel der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts – als Fortführung der Tradition des Renaissance, die nicht unwesentlich durch die Familie Antegnati geprägt worden war. Es handelt sich um eine Orgel mit Tastaturenbeginn bei F’, deshalb sind alle Fußangaben auf diesen Ton bezogen. 12’ entsprechen der 8’-Lage bezogen auf C usw., die 4’-, 2’- etc. Register sind Quintstimmen.

Wie die überwiegende Mehrzahl der italienischen Orgeln dieser Zeit besteht der Registerfundus aus Prinzipalstimmen in Einzelreihen von der Grundlage (12’) bis hin zur fünffachen Oberoktave, ergänzt um prinzipalische Quinten in vier Oktaven. Klangvarianten zum Prinzipalplenum bestehen traditionell nur aus zwei Flötenreihen in der Oktave bzw. Doppeloktave zur Basis sowie einer Flötenquinte, und schließlich einer schwebenden Prinzipalreihe (Fiffaro).

 


Disposition:
Manual F’-c3 ; Pedal (angehängt) F’-c1 (ohne Fs’ und Gs’)

Principale 12’ (B/D)
Ottava 6’
Decimaquinta 3’
Decimanona 2’
Vigesimaseconda 1½’
Vigesimasesta 1’
Vigesimanona ¾’

Trigesimaterza ½’
Trigesimasesta 3/8
Quadrigesima ¼’
Flauto in ottava 6’ (B/D)
Flauto in duodecima 4’
Flauto in quintadecima 3’ (konisch)
Fiffaro [6’]?

 

http://www.organibresciani.it/ORGANI/CARMINE/carmine.htm

 
 
 

© Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde | info@greifenberger-institut.de

Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen