Ausbildungs-Projekt: Rekonstruktion eines Querspinetts von Johann Heinrich Silbermann, 1767

Während der Ausbildung lernten wir das traditionelle Handwerk anhand unseres Ausbildungsprojekts, dem selbstständigen Nachbau eines Querspinetts  nach Johann Heinrich Silbermann (1767).

Nachbau unseres Instituts eines Querspinetts nach Johann Heinrich Silbermann, 1767 
Nachbau unseres Instituts eines Querspinetts nach Johann Heinrich Silbermann, 1767
Silbermann Querspinett
 
 

Im Folgenden einige Bilder und Informationen zur Entstehung der Nachbauten: (in Arbeit)

Unterboden aus Fichte
Unterboden aus Fichte
Winkelkonstruktion mit Bodenlagern 
Winkelkonstruktion mit Bodenlagern
 
Klaviaturplatte mit aufgerissener Teilung
Klaviaturplatte mit aufgerissener Teilung
Klaviaturplatte mit Tastenbelägen der Untertasten - vor dem Aussägen 
Klaviaturplatte mit Tastenbelägen der Untertasten - vor dem Aussägen
 
Korpus mit den fertigen Zargen
Korpus mit den fertigen Zargen
Ja, wir bauen wirklich zwei Instrumente
Ja, wir bauen wirklich zwei Instrumente
 
Der Resonanzboden passt
Der Resonanzboden passt
Fertiger Saitenbezug
Fertiger Saitenbezug
 

Das Instrument wird auf den Unterboden aus Fichte mit Hilfe einer Winkelkonstruktion aus Eiche aufgebaut. Hierfür müssen Schlitz- und Zapfen- und andere Holzverbindungen gefertigt werden. In diese Winkel werden die Resonanzbodenauflagen aus Eiche bzw. Fichte eingesetzt.

Daran können von außen die Zargen aufgeleimt werden, diese bestehen aus Eiche und werden mit selbst gesägtem Nussbaum-Furnier versehen. 

Der Resonanzboden ist feinjährige Fichte und muss auf 2,5 bis 3,5 mm Stärke ausgehobelt werden, bevor er eingepasst und mit Rippen und Stegen versehen werden kann.

Die Klaviatur wird zunächst selbst nach Dom Bedos konstruiert, anschließend aus einem gefügten Lindenbrett ausgesägt und mit Ebenholz, geschwärztem Birnbaum und Knochen belegt.

Die Springer bestehen aus Birnbaum mit Zungen aus Ahorn, als Feder wird eine Schweineborste eingesetzt.

 
 
 

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