hammerflügel
louis dulcken, münchen 1815

Ein Flügel im zeitgenössischen Empire-Stil.

Tonumfang:
6 Oktaven, 73 Tasten (C1-f4)

Pedale (v.l.n.r.): Fagott, Verschiebung, Moderator, Dämpferaufhebung
Chörigkeit: zweichörig (F1 – f4); dreichörig (f2 – f4)
4 Pedale in einem Pedalbrett mit Lyra

Signatur:
originale Signatur verwischt, nicht mehr lesbar

Besaitung:
Messing: F1 – Dis
Eisen: E – f4
zweichörig (F1 – f4); dreichörig (f2 – f4)

Mechanik:
Wiener Mechanik

Besonderheiten:
Auflagen für einen doppelten Resonanzboden

originale Signatur, nicht mehr lesbar 
originale Signatur, nicht mehr lesbar
 

weitere informationen

...folgen in Kürze

Louis Dulcken war als Hoflieferant von König Max I Joseph von Baiern in privilegierter Position. Seine engen Verbindungen zu den Musikern am Münchener Hof, aber auch zu den führenden Kreisen des Adels und der Hofbeamten brachten ihn in engen Kontakt zu den musikalischen und ästhetischen Zeitströmungen. Daher lädt ein Instrument dieses Zeitraums zu einem Vergleich mit zeitgenössischen Gegenstücken wie den Flügeln von Deiß-München, Broadwood & Sons-London, oder Erard-Paris geradezu ein.

Gegenüber seinem zehn Jahre früheren Gegenstück zeigt sich äußerlich eine allmähliche Abkehr von Gestaltungstraditionen des vorigen Jahrhunderts. Dies wird nicht zuletzt notwendig, weil sich aus dem Drang zur Erweiterung des Tonumfangs die Notwendigkeit ergab, die statische Konstruktion der Instrumente zu überarbeiten und zu verstärken, was zu massiveren Korpuskonstruktionen führte.

 
 
 
Hammerflügel  Louis Dulcken München 1815 
Hammerflügel
Louis Dulcken
München 1815

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